Über mich

Über mich

Hallo, wie schön, dass du heute hier bist. Mein Name ist Anita Weiß und ich bin die Königin der Pläne. Es gibt nur eine Sache, die ich noch mehr liebe als Pläne: neue Pläne 😉.

Und da lag jahrelang auch mein Problem: Ich war zwar schon immer sehr organisiert, machte eine Menge, auch durchaus detaillierte, Pläne – aber ich kam einfach nicht in die Umsetzung. Als Journalistin war das weiße Blatt mein schlimmster Feind. Solange mir nicht der absolut perfekte, erste Satz einfiel, schrieb ich einfach gar nichts. Bis die Deadline mir schon gegen die Kniescheibe schlug.

Pläne, Pläne – aber keine Taten

Später als Selbstständige hatte ich eine Menge Projekt- und Businessideen, aber die meisten kamen über die Planungsphase nicht hinaus. Ich brauchte Stunden, Tage, Wochen, um anzufangen. Und zwar jedes Mal wieder, wenn ich die Arbeit unterbrechen oder ein längerfristiges Projekt eben auf mehrere Wochen aufteilen musste.

Auf diese Weise verbrachte ich viel Zeit nur damit, mir zu überlegen, was ich alles tun sollte – und mich über mich selbst zu ärgern, weil ich einfach nicht in die Gänge kam. Alle anderen schafften das doch schließlich auch!

Wundermittel Zeitmanagement?

An diesem Punkt beschäftigte ich mich zum ersten Mal ernsthaft mit Zeitmanagement. Ich hoffte, Methoden oder Instrumente zu finden, die wie ein Zaubermittel meine Aufschieberitis besiegen, mich effektiv und erfolgreich machen würden. Einige Tools fand ich ganz praktisch, einige haben für mich überhaupt nicht funktioniert. Aber natürlich hat keins davon meine Persönlichkeit verändert.

Ich tat mich also immer noch schwer, mich aufzuraffen – übrigens selbst bei Arbeiten, die ich liebte. Das ist ein bisschen wie mit dem Essen: Wenn Hunger nicht das Problem ist, ist essen nicht die Lösung. Und beim Zeitmanagement gilt: Wenn Zeitmangel nicht das Problem ist, ist Zeitmanagement (allein) nicht die Lösung. Und ich hatte nicht zu wenig Zeit. Ich habe sie nur nicht genutzt. Oder zumindest nicht gut genutzt.

Ich suchte also weiter nach einer Lösung und stieß auf Artikel und Bücher zu Selbstorganisation und Selbstmanagement. Gleichzeitig las ich unheimlich viel über Persönlichkeitsentwicklung, hörte Podcasts und hatte eine ellenlange Youtube-Watchlist zu diesen Themen.

Und plötzlich wurden die Dinge einfacher: Ich erkannte die Glaubensätze, die mir Steine in den Weg legten. Ich fand Methoden, um meinen inneren Schweinehund zu überlisten und nicht erst kurz nach dem letzten Drücker mit Arbeiten anzufangen. Und ich begann, meine natürliche Begabung für Struktur und Organisation mit der für Kreativität und Ästhetik zu verbinden. Ich erfand mein eigenes Zeit- und Selbstmanagementsystem, das ganz individuell für mich funktionierte.

Gleichzeitig wurde mir auf einmal klar, dass ich nicht „man“ bin. Folglich musste ich auch nicht tun, was „man“ eben so tat, um erfolgreich zu sein. Und ich musste auch nicht arbeiten, wie „man“ eben arbeitete.

Ich fand meinen eigenen Rhythmus, meine eigenen Instrumente, Methoden, Strukturen, Belohnungen und Tricks. Und ich hatte trotzdem immer noch ein Problem mit dem Anfangen. Bis heute ist der Anfang für mich der Teil einer Arbeit, der mich die meiste Kraft kostet. Aber anders als früher, weiß ich heute, dass das den meisten Menschen so geht – und wie ich mir diesen Teil leichter machen kann.

Und plötzlich funktioniert das alles nicht mehr

Bis ich vor einigen Monaten entschied, mich beruflich radikal zu verändern. Ich war 37 Jahre alt und hatte das Gefühl, wenn ich im Leben noch mal etwas Neues ausprobieren wollte, dann müsste ich das jetzt machen. Ich wechselte von einem kreativ-kommunikativen in einen technischen Job. Und der Kulturschock am Anfang war gewaltig. Ich fand die neue Umgebung und die Arbeit wahnsinnig aufregend und zugleich war das alles sehr aufreibend. Plötzlich war ich wieder Anfängerin. Ich fühlte mich in den ersten Wochen oft sehr dumm und hatte große Angst, Fehler zu machen. Jeder Fehler, der dann wirklich passierte, vergrößerte das Problem in meinem Kopf und straffte den Knoten in meinem Bauch. Und auch meine Selbst- und Zeitmanagementmuster funktionierten plötzlich nur noch bedingt oder gar nicht mehr.

Also fing ich wieder von vorn an, probierte erneut jede Menge Tools und Methoden aus, um die zu finden, die zu meinem neuen Selbst passen würden. Vor allem aber kehrte ich zu alten Werkzeugen zurück, die ich als zu untechnisch, zu verspielt, zu kreativ verworfen hatte, als ich in der IT anfing. Mit dem neuen Job und meiner eigenen Unsicherheit hatte ich die Sache mit dem „man“ vergessen und versucht, mich so zu organisieren, wie „man“ das in der IT meiner Meinung eben macht.

Heute ist mein Werkzeugkasten wie eine Pyramide: Oben in der Spitze sind tatsächlich Instrumente, die ich früher nie genutzt habe. Die sind für mich notwendig geworden, weil mir die Arbeit in der IT sehr viel mehr Konzentration und Detailgenauigkeit abverlangt, als ich von Hause aus mitbringe (und je in meinem Berufsleben gebraucht habe). Doch unten, im breiten Sockel der Pyramide, sind heute wieder die Tools, die meiner Persönlichkeit entsprechen und nicht so sehr einem Job oder einer Branche.

Individueller Werkzeugkasten aus Zeitmanagement, Selbstorganisation und Persönlichkeitsentwicklung

Und das ist für mich die vermutlich wichtigste Erkenntnis: Selbst- und Zeitmanagement kann nur funktionieren, wenn du dir deinen ganz eigenen, individuellen Werkzeugkasten zusammenbaust. Und zwar immer wieder neu. Persönlichkeitsentwicklung, Selbstorganisation und Zeitmanagement ergänzen sich und bleiben gleichzeitig ständig in Bewegung. Was für den einen funktioniert, ist für den anderen Budenzauber. Was für mich vergangenen Monat funktionierte, langweilt mich jetzt zu sehr, um es weiter zu verfolgen.

Und deshalb gibt es jetzt die „Zeitplanerin“. Du findest bei mir eine Sammlung nützlicher Instrumente und Methoden und jede Menge persönlicher Empfehlungen rund um Selbstorganisation, Persönlichkeitsentwicklung und Zeitmanagement.

Wenn du magst, freue ich mich, wenn du deine Erfahrungen mit diesen Themen mit mir teilst. Welche Werkzeuge funktionieren für dich richtig gut? Und welche findest du total blöd? Schreib es mir gern in die Kommentare oder folge mir auf Facebook, Twitter oder Instagram.

Und jetzt: Nimm dir die Zeit, um durch den „Zeitplan“-Blog zu stöbern und fang am besten hier an: Warum du deine Zeit vergeuden solltest.

Ich freue mich auf deine Meinung.

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